Erfurter Bank eG und vr bank Südthüringen eG treten in Fusionsverhandlungen ein

Die Erfurter Bank eG und die vr bank Südthüringen eG wollen als starke genossenschaftliche Flächenbank gemeinsam die Zukunft gestalten. Ziel ist ein nachhaltig zukunftsfähiger Finanzdienstleister für die städtischen und ländlichen Marktgebiete beider Institute. Die gleich großen, regional aneinandergrenzenden Genossenschaftsbanken sehen nach kurzen, aber sehr intensiven Sondierungen ein gemeinsames Werteverständnis und eine homogene geschäftspolitische Ausrichtung als Fundament für das gemeinsame Haus. Mit einer Bilanzsumme von dann 1,2 Milliarden Euro würde dieses zu den größten Kreditgenossenschaften in Thüringen zählen.

Peter Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der vr bank Südthüringen eG, wird zum 1. Juni in den Vorstand der Erfurter Bank eG wechseln. Dieser Wechsel untermauert die Absicht, die Verhandlungen beider Banken erfolgreich zu gestalten.

Bis zu einer noch für dieses Jahr geplanten Beschlussfassung der Erfurter Vertreterversammlung und der südthüringischen Generalversammlung werden Dr. Christina Klee und Peter Neuhaus das Leitungsgremium in der Landeshauptstadt bilden. Die vr bank Südthüringen eG mit Sitz in Suhl wird bis dahin durch die Vorständin Martina Kopietz und Horst Klumb geleitet. Klumb, früherer Vorstand der vr bank und derzeit im Vorruhestand, hat sich bereit erklärt, ab 1. Juni nochmals tätig zu werden.

Mit insgesamt fast 100.000 Kunden, 25.000 Mitgliedern und 230 Mitarbeitern würde eine gemeinsame Bank für die Menschen und Unternehmen vor Ort ein beachtliches Gewicht auf die Waagschale bringen können.