Kalender-Spendenaktion der Erfurter Bank eG

Kalender bekommen und Gutes tun

Es ist eine langjährige Tradition, dass wir unseren Kunden als kleines Dankeschön für das vergangene Jahr, Kalender schenken.

Im letzten Jahr haben wir dies mit dem Wunsch verbunden, eine kleine Spende für die Erfurter Tafel bzw. den Tierpark Arnstadt zu entrichten. Als Erfurter Bank kommen wir unserem Auftrag der Unterstützung der Region sehr gern nach, sodass wir den Beitrag unserer Kunden und Mitglieder verdoppelt haben.

Die Spendenübergaben fanden jetzt statt und die Empfänger haben sich sichtlich gefreut.

Gerade auch der Tierpark Arnstadt, wo wir die Alpakas Josephine und Florian besuchen und füttern durften. Das Geld wird einem neuen Fahrradstellplatz zu Gute kommen. Wir freuen uns schon sehr, das nächste mal mit dem Drahtesel vorbeizukommen.

Auch in diesem Jahr möchten wir mit unseren Kalendern gern den Wunsch einer kleinen Spende verbinden. Schauen Sie doch in Ihrer Lieblingsfiliale vorbei und sprechen mit den Kollegen vor Ort, für welches Projekt sich die Geschäftsstelle entschieden hat.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Tierpark Fasanerie Arnstadt

Die beiden Alpakas heißen Josephine (Mutter) und der Sohn Florian. Florian wurde 2018 bei uns im Tierpark geboren.

Das Alpaka, wissenschaftlich Vicugna pacos, gehört zur Familie der Kamele (Camelidae) und zur Ordnung der Paarhufer. Besonders bekannt sind die Tiere für ihre warme und sehr weiche Alpakawolle, die neben Seide und Kaschmir zu den kostbarsten Geweben der Welt zählt und in Südamerika als "Vlies der Götter" bezeichnet wird.

Alpakas haben lange schmale Beine und einen langen dünnen Hals. Wie alle Neuweltkamele in Südamerika besitzen auch sie keinen Höcker. Ein ausgewachsenes Alpaka kann zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch (Rückenhöhe) werden und bringt zwischen 65 und 75 Kilogramm, Hengste sogar bis zu 80 Kilogramm auf die Waage. Damit sind die Tiere wesentlich kleiner und leichter als Lamas.

Das Fell der Alpakas ist von Natur aus sehr lang und meist braun oder grau, manchmal aber auch hell und apricot-farben. Die Ohren der Alpakas sind gerade und speerförmig. Ihre Oberlippe ist vorne gespalten- so können die Tiere leicht Gras und Blätter abrupfen. Unter ihren Hufen besitzen Alpakas außerdem ein weiches Sohlenpolster, mit dessen Hilfe sie auch an steilen Berghängen problemlos klettern können. Bei guter Haltung können die Tiere bis zu 25 Jahre alt werden.

Der Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt , als Betreiber des Tierparks, arbeitet seit Oktober 1995 sehr eng mit der Werkstatt für behinderte Menschen zusammen.

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnstadt wird durch eine Außenarbeitsgruppe der Werkstatt der Tierpark „Fasanerie“ betreut. Die Beschäftigten der Werkstatt versorgen die Tiere, reinigen Wege und Gehege und arbeiten an der Kasse und im Kiosk. Der Tierpark befindet sich im Süden der Stadt Arnstadt. Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar leben 55 verschiedene Tierarten. Einheimische Arten wie Damwild, Mufflons und andere sind hier ebenso zu Hause wie auch einige Exoten, so u. a. verschiedene Sittiche und Alpakas. Mit ihrem unverkennbaren Aussehen, dem fuchsartigen Gesicht und dem schwarz-weiß geringelten, etwa 60 Zentimeter langen Schwanz gehören die der Gattung der Lemuren angehörenden Kattas seit 2010 zu den Lieblingen im Tierpark Arnstadt.

Erfurter Tafel e.V.

Bis zu 18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll. Rund die Hälfte dieser Abfälle sind noch genießbar und wären vermeidbar. Jeden Tag fallen in Deutschland enorme Mengen Lebensmittel an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden. Dabei handelt es sich um Lagerbestände, Retouren, Produkte mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum, Überproduktionen, Produkte mit kleinen Schönheitsfehlern etc.

Die zumeist ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafeln sammeln diese überschüssigen Lebensmittel im Handel und bei Herstellern ein und verteilen diese an Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Es sind von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffene ebenso wie Menschen, deren Arbeitseinkommen kaum für den Lebensunterhalt reicht. Zudem sind immer häufiger Kinder und Jugendliche von Armut bedroht sowie Seniorinnen und Senioren mit niedrigen Renten.

Indem sie qualitativ einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren, schaffen die Tafeln einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel. Neben dem sozialen Ausgleich sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wichtige Aspekte der Tafel-Arbeit. Insgesamt unterstützen rund 60.000 Ehrenamtliche in bundesweit 951 Tafeln 1,65 Millionen Menschen, darunter etwa ein Drittel Kinder und Jugendliche.

Die Lebensmittelspenden der Tafeln sind eine ergänzende Hilfe, sie decken nicht den wöchentlichen Lebensmittelbedarf der Betroffenen. Denn: Die Tafeln können nur das weiterreichen, was sie selbst gespendet bekommen. Und das sind vor allem Waren, die einen schnellen Durchlauf in den Geschäften haben: Obst, Gemüse, Brot- und Backwaren, Milchprodukte. Produkte mit langer Haltbarkeit wie Nudeln, Reis, Konserven oder Marmelade werden aufgrund ihrer guten Lagerfähigkeit weniger häufig gespendet. Tafeln können daher nie die ganze Bandbreite von Lebensmitteln anbieten.